Talente
für Sachsen
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Studien- und Berufsorientierung für die Oberstufe

Talente für Sachsen

Der Projekttag für Schulen von WEGVISOR: abwechslungsreich, für eine fundierte, selbstbewusste und tragfähige Zukunftsentscheidung.

KONKRETE ERFAHRUNG ABSTRAKTE KONZEPTE REFLEKTIEREN AUSPROBIEREN Pragmatiker Ideengenerator Denker Problemlöser
Erfolgreiche Zusammenarbeit
20.000+Schüler begleitet
1.000+Workshops durchgeführt
60+Schulen unterstützt
10+Jahre Erfahrung
Warum es den Tag braucht

Drei Perspektiven, ein Anliegen

Die Entscheidung nach dem Abitur trifft eine einzelne Person. Ihre Folgen tragen auch die Schule, die darauf vorbereitet, und das Land, das die Ausbildung finanziert. Wählen Sie eine der drei Perspektiven.

01 · Schüler
56,5 %
wissen vor dem Projekttag nicht sicher, welcher Weg zu ihnen passt

„Was passt eigentlich zu mir?“

Die Auswahl ist groß, die Zeit bis zur Entscheidung kurz. Viele kennen ihre Interessen, aber kaum jemand hat sich gefragt, wie er oder sie am besten lernt. Gut die Hälfte fühlt sich nicht sicher, eine zukunftsweisende Entscheidung zu treffen.

Der Tag gibt ihnen Worte für die eigenen Stärken, ein persönliches Lernprofil und einen konkreten nächsten Schritt.

Werte 1 und 2: Befragung vor dem Projekttag, Jahrgänge 2020–2024, n = 1.842 (Wirkungsstudie). Wert 3: DZHW-Brief 05|2022, Studienanfänger 2016/17.

Der Projekttag

Die Lernreise: fünf Stationen an einem Tag

Der Tag findet in Präsenz an Ihrer Schule statt. Er beginnt mit einem Impulsvortrag für den ganzen Jahrgang und geht in interaktive Workshops in kleineren Gruppen über. Jede Station beantwortet eine Frage und führt zur nächsten.

  1. 01 · Ankommen
    Wozu das Ganze?

    Impulsvortrag: Einzigartig Ich

    Der Vortrag für den ganzen Jahrgang öffnet das Thema: Was hat Studienorientierung mit mir zu tun? Was steht mir im Weg, und warum lohnt es sich, die eigene Zukunft selbst in die Hand zu nehmen?

  2. 02 · Selbstbild
    Was kann ich?

    Stärken und Ziele benennen

    In Übungen arbeiten die Jugendlichen heraus, was sie können, was sie erreichen möchten und welche Haltung nötig ist, um den eigenen Weg erfolgreich zu gehen.

  3. 03 · Lernprofil
    Wie lerne ich?

    Lernverhalten einschätzen

    Durch eine interaktive Übung und eine Selbsteinschätzung nach David A. Kolb erstellen die Jugendlichen ihr eigenes Lernprofil, entdecken ihren Lerntyp und ihr gewohntes Lernverhalten.

  4. 04 · Abgleich
    Was passt zu mir?

    Sechs Bildungswege vergleichen

    Am Plakat gleichen die Schüler ihr Profil mit Ausbildung, Berufsfachschule, öffentlichem Dienst, dualem Studium, Fachhochschule und Universität ab.

  5. 05 · Plan
    Was tue ich als Nächstes?

    Nächste Schritte festhalten

    Aus Erkenntnissen werden konkrete Schritte: Die Schüler formulieren ein Ziel, entscheiden, was sie dafür trainieren wollen, und legen ihren nächsten Schritt fest.

Unsere Empfehlung: Klasse 11 an Gymnasien, Klasse 12 an beruflichen Schulzentren.

Vom Lernprofil zum Bildungsweg

Wie Lernen und Weg zusammenhängen

Aus dem Lernprofil ergibt sich ein Lerntyp. Jeder Bildungsweg verlangt eine andere Art zu lernen. Der Abgleich zeigt, welche Wege dem eigenen Lernen nahe liegen.

1Lernprofil
ErlebenDurchdenken BeobachtenAusprobieren

Selbsteinschätzung im Arbeitsheft

2Lerntyp
3Bildungsweg von mehr Praxis zu mehr Theorie

Die Animation zeigt den Weg: Aus dem Lernprofil ergibt sich der Lerntyp, daraus die Wege, die nahe liegen. Tippen Sie auf einen Lerntyp, um ihn festzuhalten. Die Details zu den Bildungswegen finden Sie im nächsten Abschnitt.

Bildungswege entdecken

Sechs Bildungswege im Überblick

Wählen Sie einen Bildungsweg. Sie sehen die Eckdaten, wie dort gelernt wird und welchen Lerntypen der Weg am nächsten liegt.

Sechs Bildungswege von mehr Praxis zu mehr Theorie

Reihenfolge der Lerntypen: abgeleitet aus der Plakatspalte „Lernt am besten …“. Theorie-Praxis-Verhältnis und Eckdaten aus dem Plakat „Talente für Sachsen“, WEGVISOR 2025. Kein Weg ist einem Lerntyp vorbehalten. Wo Profil und Anforderungen auseinanderliegen, heißt das: bewusster anders lernen.

Das bekommt Ihre Schule

Alles aus einer Hand

Ein Präsenztag

Impulsvortrag und interaktive Workshops direkt an Ihrer Schule.

Erfahrenes Trainerteam

Zehn qualifizierte Trainer arbeiten nach einheitlichen Standards.

Arbeitsheft für alle

20 Seiten mit Zielen, Selbsteinschätzung, Lernprofil und nächsten Schritten.

Plakat der Bildungswege

Sechs Wege im direkten Vergleich, zum Weiterarbeiten im Unterricht.

Geprüfte Wirkung

Seit 2016 werden Teilnehmende vorher und nachher befragt. Zu den Ergebnissen

Ein fester Ansprechpartner

Simon Boritz leitet das Programm und plant den Tag mit Ihnen.

Stimmen

Was Schulen und Jugendliche sagen

Motivation und Selbstbewusstsein
„Die anfängliche Skepsis (‚schon wieder Berufsberatung‘) verschwand durch die neue Herangehensweise des Trainerteams sehr schnell. Die Schüler waren begeistert von der Art, wie ihnen die eigenen Stärken und passende Wege ins berufliche Leben sichtbar gemacht wurden. Nahezu alle gingen deutlich motiviert und mit gestärktem Selbstbewusstsein aus dem Tag.“
Katrin HubrichOberstufenberaterin, Johanneum Hoyerswerda
Orientierung
„Insgesamt war der Projekttag ein motivierendes, inspirierendes und zukunftsweisendes Erlebnis, das Orientierung schuf und junge Menschen in ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung nachhaltig stärkt.“
Anke WagnerVerantwortliche Lehrerin für Berufs- und Studienorientierung, Landkreis-Gymnasium St. Annen Annaberg-Buchholz
Auf Augenhöhe
„Eine gewinnbringende Veranstaltung und Bereicherung für die Studienorientierung der Schüler. Dabei waren die Trainer immer auf Augenhöhe und konnten durch abwechslungsreiche Formate viele neue Sichtweisen ermöglichen.“
Madlen Albrecht & Dana NeefeBeratungsteam, Sächsisches Landesgymnasium Sankt Afra
Klarheit
„Die Teilnehmer betonten, dass sie nicht nur einen guten Überblick über Bildungs- und Studienmöglichkeiten in Sachsen erhielten, sondern vor allem mehr Klarheit über die eigenen Interessen, Kompetenzen und passenden Bildungswege gewinnen konnten.“
Jens LorenzFachleiter, Berufliches Gymnasium für Technik und Wirtschaft „Julius Weisbach“ Freiberg
Eigene Stärken
„Besonders wertvoll fand ich die Selbsteinschätzung, um meine eigenen Stärken, Interessen und Lerngewohnheiten besser zu verstehen. Die Lerntypbestimmung zeigte mir, wie ich am effektivsten lerne. Insgesamt war es ein sehr bereichernder Tag, der mir Klarheit über meine Zukunftspläne gegeben hat.“
Schülerin
Effektiver lernen
„Wir haben nicht nur die Augen für andere Möglichkeiten nach unserem Abitur geöffnet bekommen, sondern auch erfahren, wie wir effektiver lernen können. Wer kann schon Leistungen erzielen, wenn er nicht weiß, wie er selbst am effizientesten lernt? Bitte mehr davon!“
Schüler

Zitate von wegvisor.com, teils gekürzt.

Das Team

Die Menschen hinter Talente für Sachsen

Simon Boritz

„Mich begeistert, wie engagierte Lehrkräfte und mein Team gemeinsam in die Zukunft der Schüler investieren.“

Simon BoritzProjektleiter · Talente für Sachsen
Simon Hähle

„Orientierung beginnt bei der Frage, wer ich bin. Dafür schaffen wir an den Schulen den Raum.“

Simon HähleProjektentwickler · Talente für Sachsen
Titus Lindl

„Schulen leisten viel für die Orientierung. Wir bringen den Baustein mit, der im Alltag oft fehlt: Zeit für das eigene Lernprofil.“

Titus LindlInitiator · Talente für Sachsen
Träger und Geschichte

Die Reise seit 2016

Das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus (SMWK) förderte das Programm von 2016 bis 2024 in Zusammenarbeit mit der Dualen Hochschule Sachsen. WEGVISOR führt es als Praxispartner durch. Für diese Förderung sind wir dem SMWK sehr dankbar.

Seit 2025 wird Talente für Sachsen von den teilnehmenden Schulen eigenfinanziert fortgeführt.

20.000+Schüler begleitet
9 JahreFörderung durch den Freistaat, 2016 bis 2024
2.815ausgewertete Vorher-Nachher-Bögen aus sechs Jahrgängen
6 von 6Jahrgängen mit Rohdaten zeigen mehr Klarheit über den eigenen Weg
vorhernachher

Schulen und Teilnehmende laut den Evaluationsberichten des jeweiligen Jahres, Stand zum Zeitpunkt der Evaluation; k. A. = im Archiv nicht ausgewiesen. Gezeigt sind die Jahrgänge mit vollständigen Fragebogendaten. Rechte Spalte: Anteil „stimmt meistens“ oder „stimmt immer“, gepaarte Bögen. 2016 mit abweichenden Antwortstufen.

Start / Studie
Talente für Sachsen · Wirkungsstudie 2016–2024

Ein Tag, nach dem mehr Jugendliche ihren Weg kennen

Vor dem Projekttag sagen 43,5 % der Schüler, sie wüssten, welcher Weg nach dem Abitur zu ihnen passt. Am Nachmittag sind es 63,0 %. Die Studie zeigt, was sich an einem Tag verändert, bei wem und wie belastbar das ist.

2.815 gepaarte Fragebögen6 JahrgängeVorher-Nachher-DesignStand: Oktober 2026
Ergebnis 1 von 5

Vorher
Nachher
Prozentpunkte an einem Tag
Auf einen Blick

Sieben Erkenntnisse

Fahren Sie über eine Karte oder tippen Sie sie an, um die Erkenntnis zu lesen.

01
+19,5 Punkte: „Ich weiß, welcher Weg zu mir passt“

Mehr Jugendliche kennen ihren Weg

Mehr Jugendliche kennen ihren Weg

„Ich weiß, welcher Weg nach dem Abitur zu mir passt“: Die Zustimmung steigt von 43,5 % auf 63,0 %.

02
71,7 % statt 54,4 %: Stärken klar benennen

Stärken bekommen Namen

Stärken bekommen Namen

Nach dem Tag können sieben von zehn ihre persönlichen Stärken klar benennen. Vorher war es gut die Hälfte.

03
+16,8 Punkte: sicher entscheiden können

Entscheiden fühlt sich sicherer an

Entscheiden fühlt sich sicherer an

63,3 % fühlen sich sicher, zukunftsweisende Entscheidungen zu treffen. Vorher waren es 46,5 %.

04
78,5 % statt 58,1 %: Lernverhalten als Kriterium

Das eigene Lernen wird zum Kriterium

Das eigene Lernen wird zum Kriterium

Ob ein Weg zum eigenen Denk- und Lernverhalten passt, spielt nach dem Tag für fast vier von fünf eine Rolle.

05
36,0 % öffnen sich über die Universität hinaus

Mehr als nur die Uni

Mehr als nur die Uni

Von den Jugendlichen, die vorher allein die Universität als Studienweg sahen, zieht ein gutes Drittel danach auch Fachhochschule oder duales Studium in Betracht.

06
69,5 % ändern ihre Auswahl an Optionen

Die Auswahl gerät in Bewegung

Die Auswahl gerät in Bewegung

Sieben von zehn ändern, welche Optionen sie in Betracht ziehen. Fachhochschule und Berufsfachschule gewinnen, die Universität verliert leicht.

07
6 von 6 Jahrgängen zeigen dasselbe Muster

Der Effekt hält seit 2016

Der Effekt hält seit 2016

In jedem ausgewerteten Jahrgang zeigt sich dasselbe Muster. Wer unsicher startet, gewinnt am meisten.

Holen Sie den Projekttag an Ihre Schule

In vier Schritten zur Anfrage, mit festem Ansprechpartner.

Projekttag anfragen →
Interaktiv

Vorher und nachher, Gruppe für Gruppe

Wählen Sie eine Aussage und eine Gruppe. Die Balken zeigen, wie sich die Antworten derselben Jugendlichen zwischen Morgen und Nachmittag verschieben.

Aussage
Gruppe

stimmt nichtstimmt manchmalstimmt meistensstimmt immer
Orientierung

Wer unsicher startet, gewinnt am meisten

Am Morgen des Projekttags ordnet sich mehr als die Hälfte bei „stimmt nicht“ oder „stimmt manchmal“ ein, wenn es um den passenden Weg geht. 60,9 % dieser Gruppe stufen sich am Nachmittag höher ein, 41,2 % wechseln zu „stimmt meistens“ oder „stimmt immer“.

Bei denen, die mit „stimmt nicht“ beginnen, bewegen sich drei von vier nach oben. Rückschritte bleiben selten: Über alle Befragten stufen sich 8,0 % niedriger ein. Auch das kann ein Gewinn sein, wenn eine vorschnelle Gewissheit ins Nachdenken kommt.

„Ich weiß, welcher Weg nach dem Abitur zu mir passt.“

Veränderung nach Ausgangsantwort, Jahrgänge 2020–2024, n = 1.812
höher eingestuftunverändertniedriger eingestuft

Drei von vier, die bei „stimmt nicht“ starten, kommen weiter.

Werte als Tabelle
Entscheidungskriterien

Vom „Was interessiert mich?“ zum „Wie lerne ich?“

Dass ein Weg zu den eigenen Stärken und Interessen passen soll, wissen fast alle schon vorher. Neu ist ein zweiter Maßstab: Passt der Weg zu meinem Denk- und Lernverhalten? Dieses Kriterium legt um 20,4 Prozentpunkte zu.

Auch der Praxisanteil, die Kosten der Ausbildung und internationale Erfahrungen werden häufiger genannt. Heimatnähe, Wunschstadt und der Ruf der Einrichtung bleiben, wo sie waren. Der Tag ergänzt die Entscheidung um Kriterien, die über Passung entscheiden.

„Folgende Kriterien spielen in meinen Überlegungen eine Rolle“

Anteil der Nennungen in Prozent, Jahrgänge 2020–2024, n = 1.842
vorhernachher
Werte als Tabelle
Wissen über Bildungswege

Studium ist mehr als Universität

Im Schnitt fühlen sich die Jugendlichen vor dem Tag über 3,1 von elf Optionen gut informiert, danach über 4,4. Am stärksten wachsen die Wege, die vorher kaum jemand kannte: Fachhochschule, Berufsfachschule, duales Studium, öffentlicher Dienst.

Über alle drei Studienformen (Universität, Fachhochschule, duales Studium) fühlen sich vorher 12,5 % gut informiert, danach 34,0 %. Beim Praktikum sinkt der Wert leicht. Es ist kein Schwerpunkt des Tages.

„Über folgende Optionen fühle ich mich gut informiert“

Anteil der Nennungen in Prozent, Jahrgänge 2020–2024, n = 1.842
vorhernachher
Werte als Tabelle
Was in Betracht kommt

Die Auswahl wird überprüft, nicht nur erweitert

Die Zahl der Optionen pro Kopf bleibt fast gleich (3,1 vorher, 3,2 nachher). Aber 69,5 % tauschen mindestens eine Option aus: 48,4 % nehmen etwas Neues auf, 45,2 % streichen etwas.

Unter dem Strich gewinnen Berufsfachschule (+7,2 Punkte) und Fachhochschule (+6,6), die Universität gibt 5,5 Punkte ab und bleibt die meistgenannte Option. Von den Jugendlichen, die vorher allein die Universität als Studienweg sahen, zieht ein gutes Drittel danach auch Fachhochschule oder duales Studium in Betracht.

„Das ziehe ich für mich in Betracht“: Wer kam dazu, wer ging?

Anteil aller Befragten in Prozent, der die Option streicht bzw. neu aufnimmt. Rechts die Nettoveränderung in Prozentpunkten. n = 1.842
gestrichenneu aufgenommen
Werte als Tabelle
Jahrgänge und Gruppen

Sechs Jahrgänge, ein Muster

Ein einzelner guter Jahrgang wäre wenig wert. Deshalb zeigt die Grafik die Effektstärke für jeden Jahrgang einzeln. Bei drei der vier Aussagen liegt sie in jedem Jahr klar über null, meist im kleinen bis mittleren Bereich.

Schülerinnen starten unsicherer und holen auf. Beim Gefühl, sicher entscheiden zu können, liegen sie vorher 18,7 Punkte hinter den Schülern (37,7 % gegenüber 56,4 %), nachher noch 10,1 Punkte (58,7 % gegenüber 68,8 %).

Die digitale Variante aus dem Jahr 2020 (n = 50) wirkte bei der Wegfindung schwächer als die Präsenzvariante. Das spricht für den Tag vor Ort.

Aussage

Effektstärke dz je Jahrgang mit 95-%-Konfidenzintervall
Raute: alle Jahrgänge 2020–2024 gemeinsam. 2016 mit abweichenden Antwortstufen. Einordnung nach Cohen (1988): 0,2 klein, 0,5 mittel, 0,8 groß.
Was daraus folgt

Vier Impulse für Ihre Berufs- und Studienorientierung

Mit dem Selbstbild beginnen

Informationen über Bildungswege wirken erst, wenn Jugendliche wissen, wonach sie suchen. Der größte Zuwachs entsteht dort, wo Stärken und Lernverhalten zuerst geklärt werden.

Klasse 11 nutzen

Vier von fünf Befragten besuchten die 11. Klasse. Erste Informationen sind dann vorhanden, die Entscheidung ist noch offen. Deshalb ist die 11. Klasse am Gymnasium der beste Platz für das Programm.

Alle Wege nebeneinander zeigen

Vor dem Tag kennt nur gut jeder Fünfte die Fachhochschule gut. Der direkte Vergleich von sechs Wegen macht Alternativen zur Universität sichtbar.

Die Unsicheren im Blick behalten

Der Tag hilft besonders denen, die ohne Vorstellung kommen. Trotzdem bleiben danach 37,0 % ohne klare Zustimmung beim eigenen Weg. Sie brauchen einen zweiten Anlass.

Methodik

So ist die Studie entstanden

Design

Vorher-Nachher-Befragung ohne Kontrollgruppe. Die Jugendlichen füllen denselben Papierfragebogen am Morgen vor dem Impulsvortrag und am Ende des Workshops aus. Beide Bögen tragen dieselbe Nummer, sodass jede Veränderung auf Personenebene ausgewertet werden kann. Die Trainer führen die Befragung nach schriftlicher Instruktion durch.

Instrument

Vier Aussagen zu Selbstbild und Orientierung auf einer vierstufigen Skala (stimmt nicht, manchmal, meistens, immer), zehn Entscheidungskriterien und elf Optionen nach dem Abitur als Mehrfachauswahl („gut informiert“ und „ziehe ich in Betracht“). Der Fragebogen wurde 2016 für das Programm entwickelt.

Stichprobe

Ausgewertet wurden alle Rohdaten, die als gepaarte Bögen vorliegen: 973 aus dem Jahrgang 2016 und 1.842 aus den Jahrgängen 2020 bis 2024. In den Jahren 2022 bis 2024 wurde aus allen Bögen eine Teilstichprobe erfasst. Kernstichprobe 2020–2024: 51,2 % weiblich, 48,1 % männlich, 0,8 % divers. 44,4 % sind 16, 45,5 % sind 17 Jahre alt. 77,9 % besuchen Klasse 11.

Auswertung

Für diese Veröffentlichung wurden die Rohdaten aller Jahrgänge neu und einheitlich ausgewertet. Berichtet wird der Anteil „stimmt meistens“ oder „stimmt immer“, die Effektstärke dz für abhängige Messungen mit 95-%-Konfidenzintervall und der Anteil individueller Veränderungen. Signifikanz: Wilcoxon-Vorzeichen-Rang-Test für die Aussagen, exakter McNemar-Test für die Mehrfachauswahl. Die berichteten Hauptergebnisse sind mit p < 0,001 signifikant.

Grenzen

  • Ohne Kontrollgruppe lässt sich die Veränderung nicht zweifelsfrei allein dem Projekttag zuschreiben.
  • Gemessen wird direkt nach dem Workshop. Ob die Wirkung anhält und Abbrüche tatsächlich seltener werden, zeigt die Studie nicht.
  • Es handelt sich um Selbsteinschätzungen. Am Ende eines gelungenen Tages fallen sie eher freundlich aus.
  • 2016 lauteten die Antwortstufen anders („trifft nicht zu“ bis „trifft meistens zu“). Der Jahrgang wird deshalb getrennt ausgewiesen.

Zum Lernstil-Modell

Das Lernprofil folgt der Theorie des Erfahrungslernens von David A. Kolb. Das zugehörige Inventar wird seit 1971 weiterentwickelt und ist breit beforscht. Lernstile sind dabei keine festen Eigenschaften, sondern Vorlieben, die sich dem Kontext anpassen. Die Annahme, Unterricht müsse zum Lernstil passen, um zu wirken, ist in der Forschung umstritten (Pashler et al., 2008). Talente für Sachsen nutzt die Selbsteinschätzung deshalb als Anlass für Reflexion und Gespräch, nicht als Diagnose.

Quellen

Cohen, J. (1988). Statistical Power Analysis for the Behavioral Sciences (2. Aufl.). Lawrence Erlbaum.

Heublein, U., Hutzsch, C. & Schmelzer, R. (2022). Die Entwicklung der Studienabbruchquoten in Deutschland. DZHW-Brief 05|2022. Link zur Pressemitteilung des DZHW.

Kolb, D. A. (1984). Experiential Learning: Experience as the Source of Learning and Development. Prentice Hall. Link zu einem Auszug der 2. Auflage.

Kolb, A. Y. & Kolb, D. A. (2013). The Kolb Learning Style Inventory 4.0: A Comprehensive Guide to the Theory, Psychometrics, Research on Validity and Educational Applications. Experience Based Learning Systems.

Pashler, H., McDaniel, M., Rohrer, D. & Bjork, R. (2008). Learning Styles: Concepts and Evidence. Psychological Science in the Public Interest, 9(3), 105–119.

WEGVISOR (2016–2024). Evaluationsberichte und Fragebogendaten „Talente für Sachsen“.

Start / Für Schulen
Für Schulen

Holen Sie den Projekttag an Ihre Schule

Sie stellen einen Schultag und die Räume. Wir bringen Impulsvortrag, Workshops, Trainerteam, Arbeitshefte und Plakate mit. Hier lesen Sie, was auf Sie zukommt, bevor Sie sich melden.

Auf einen Blick
Wann
An einem normalen Schultag in der Woche
Für wen
Klasse 11 am Gymnasium, Klasse 12 am BSZ
Gruppengröße
Jede, wir stellen uns darauf ein
Vorlauf
4 Wochen
Kosten
Nach Teilnehmerzahl, Thema im Erstgespräch
Vor der Anfrage

Vier Fragen, die Schulen uns stellen

„Was kommt organisatorisch auf uns zu?“

Ein normaler Schultag in der Woche. Sie stellen Zeit und Räume, wir bringen Trainerteam, Arbeitshefte und Plakate mit.

„Passt das zu unserem Jahrgang?“

Wir stellen uns auf jede Gruppengröße ein. Die Zahl der Trainer richtet sich nach Ihrem Jahrgang.

„Was kostet der Tag?“

Das hängt von der Zahl der Teilnehmenden und damit der Trainer ab. Wir besprechen es im Erstgespräch.

„Verpflichten wir uns mit der Anfrage?“

Nein. Die Anfrage ist unverbindlich. Simon Boritz meldet sich zeitnah bei Ihnen.

Wer was übernimmt

Wenig Aufwand für Ihre Schule

Das stellt Ihre Schule

  • Einen Schultag in der Woche für den Jahrgang
  • Räume für den Impulsvortrag und die Workshops
  • Eine Ansprechperson für die Abstimmung

Das bringen wir mit

  • Impulsvortrag und interaktive Workshops
  • Ein qualifiziertes Trainerteam, passend zur Gruppengröße
  • Ein Arbeitsheft für jeden Schüler
  • Das Plakat der sechs Bildungswege
  • Die Vorher-Nachher-Befragung zur Wirkung
Von der Anfrage zum Projekttag

In vier Schritten zu Ihrem Termin

  1. 1

    Anfrage

    Schule, Jahrgang und Wunschzeitraum in vier kurzen Schritten. Unverbindlich.

  2. 2

    Erstgespräch

    Wir klären Termin, Gruppengröße, Räume, Preis und offene Fragen.

  3. 3

    Angebot

    Sie erhalten ein Angebot für Ihre Schule.

  4. 4

    Projekttag

    Frühestens vier Wochen nach Ihrer Angebotsannahme, an einem Schultag in der Woche.

Für das Gespräch im Kollegium

Belegte Wirkung statt Versprechen

Seit 2016 füllen die Jugendlichen vor und nach dem Projekttag denselben Fragebogen aus. Die Ergebnisse sind öffentlich, mit Methodik und Grenzen.

43,5 % → 63,0 %wissen nach dem Tag, welcher Weg zu ihnen passt
54,4 % → 71,7 %können ihre Stärken klar benennen
2.815ausgewertete Vorher-Nachher-Bögen aus sechs Jahrgängen
20.000+Schüler seit 2016 begleitet
Zum Weitergeben

Die Broschüre für Schulleitung und Kollegium

16 Seiten im A4-Format: Projekttag, Lernprofil, Bildungswege, Wirkungsstudie, häufige Fragen und der Weg zum Termin. Zum Ausdrucken oder Weiterleiten.

Stimmen aus den Schulen

Was Lehrkräfte nach dem Tag sagen

Motivation und Selbstbewusstsein
„Die anfängliche Skepsis (‚schon wieder Berufsberatung‘) verschwand durch die neue Herangehensweise des Trainerteams sehr schnell. Die Schüler waren begeistert von der Art, wie ihnen die eigenen Stärken und passende Wege ins berufliche Leben sichtbar gemacht wurden. Nahezu alle gingen deutlich motiviert und mit gestärktem Selbstbewusstsein aus dem Tag.“
Katrin HubrichOberstufenberaterin, Johanneum Hoyerswerda
Orientierung
„Insgesamt war der Projekttag ein motivierendes, inspirierendes und zukunftsweisendes Erlebnis, das Orientierung schuf und junge Menschen in ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung nachhaltig stärkt.“
Anke WagnerVerantwortliche Lehrerin für Berufs- und Studienorientierung, Landkreis-Gymnasium St. Annen Annaberg-Buchholz
Auf Augenhöhe
„Eine gewinnbringende Veranstaltung und Bereicherung für die Studienorientierung der Schüler. Dabei waren die Trainer immer auf Augenhöhe und konnten durch abwechslungsreiche Formate viele neue Sichtweisen ermöglichen.“
Madlen Albrecht & Dana NeefeBeratungsteam, Sächsisches Landesgymnasium Sankt Afra
Klarheit
„Die Teilnehmer betonten, dass sie nicht nur einen guten Überblick über Bildungs- und Studienmöglichkeiten in Sachsen erhielten, sondern vor allem mehr Klarheit über die eigenen Interessen, Kompetenzen und passenden Bildungswege gewinnen konnten.“
Jens LorenzFachleiter, Berufliches Gymnasium für Technik und Wirtschaft „Julius Weisbach“ Freiberg

Zitate von wegvisor.com, teils gekürzt.

Häufige Fragen

Kurz beantwortet

Wann findet der Projekttag statt?

An einem normalen Schultag in der Woche, in Präsenz an Ihrer Schule. Den Termin stimmen wir im Erstgespräch mit Ihnen ab.

Wie viel Vorlauf brauchen Sie?

Vier Wochen. Zwischen Ihrer Angebotsannahme und dem Projekttag sollten mindestens vier Wochen liegen.

Für wie viele Schüler ist der Tag geeignet?

Wir stellen uns auf jede Gruppengröße ein. Nach der Zahl der Teilnehmenden richtet sich, wie viele Trainer kommen.

Was kostet der Projekttag?

Der Preis hängt von der Zahl der Teilnehmenden und damit von der Zahl der Trainer ab. Wir besprechen ihn im Erstgespräch.

Für welche Klassenstufe eignet sich der Tag?

Unsere Empfehlung: Klasse 11 an Gymnasien, Klasse 12 an beruflichen Schulzentren. Das Thema ist nah genug und noch nichts entschieden.

Was bleibt nach dem Tag an der Schule?

Jeder Schüler behält das Arbeitsheft mit Selbsteinschätzung, Lernprofil und nächsten Schritten. Das Plakat der sechs Bildungswege bleibt zum Weiterarbeiten im Unterricht.

Verpflichten wir uns mit der Anfrage?

Nein. Die Anfrage ist unverbindlich. Sie können auch ein Erstgespräch oder Unterlagen fürs Kollegium wünschen.

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In vier Schritten zu Ihrer Anfrage

Ob Angebot, ein Erstgespräch oder Unterlagen fürs Kollegium: Sie füllen vier kurze Schritte aus, und Ihre Anfrage geht direkt an Simon Boritz.

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Simon Boritz freut sich auf Ihre Nachricht.Projektleiter Talente für Sachsen

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